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Als ich nachhaus kam, war alles wie immer..Ich schloss die tür auf und mein hund kommt auf mich zugerannt.. ich strich ihm kurz über den kopf und ging dann durch die küche..alles wie immer..niemand da..alles leer..ich zog die jacke aus und ging in mein schlafzimmer, mach das licht an und streichel meiner katze über den kopf.Schwerfällig lasse ich mich auf mein bett fallen.

Langsam erhob ich mich aus meinem Bett, was mich festhielt als würde ich
sterben wenn ich nicht liegen bliebe. Eng zog ich die beine an meinen körper und blieb liegen.

Das tocken dicker schwerer regentropfen riss mich aus meinen gedanken.

Leere.
Leere in mir.
Nichts als Leere.
Leere um mich herum.
Leere. Unendliche Weiten voll von … nichts.
Und niemand ist da.
Seit du fort bist, ist in meinem Herzen nichts mehr.
Schmerz?
Selbst den kann ich nicht mehr fühlen.
Weinen?
Wie geht das? Tränen zu produzieren, das hat mein Körper nach einer Weile aufgegeben.
Ich habe so viel geweint, als du noch bei mir warst.
Habe um dich, um mich, um uns geweint.
Um uns. Wir, das war das Zauberwort.
Und niemand ist da.
Nun kann ich weinen. Tränen suchen sich ihren Weg aus meinen müden Augen. Laufen die Wangen hinab, auf vertrauten, ewig gleichen Bahnen.
Ich sitze hier und weine.
Um dich, um mich, um uns.
Weine, weil nichts mehr ist, wie es sein soll.
Weil meine Welt zerbricht. Jetzt, in diesem Augenblick.
Und niemand ist da.
Scherben liegen vor meinen Füßen, die Scherben einer Liebe, die Scherben eines Lebens, die Scherben meines Lebens.
Ausgebreitet wie ein glitzernder Teppich, auf dem ich mit nackten Füßen entlangwandere, bis mein Blut die Scherben rot färbt.
Ich weiß nicht wer ich bin. Ich habe mich praktisch verloren.
Wandele nun mit blutigen Füßen an den Stationen meines Lebens vorbei.
Bei manchen laufe ich schneller, bei anderen bleibe ich beinahe stehen.
Bis ich zu einer schemenhaften Gestalt komme. Das bist du.
Und niemand ist da.
Ich will weiterlaufen, ganz schnell, will dich nicht sehen.
Doch wie von einer unsichtbaren Kraft gehalten bleiben meine Füße am Boden, bleibt mein Blick an dir hängen.
Du schaust mich nicht an.
Du bist ja auch gar nicht wirklich anwesend, bist nur eine Erinnerung, an der ich mit blutigen Füßen und wehmütigen Gedanken vorbeiwandere. Auf dem Pfad, den mir die Scherben meines Lebens vorgeben.
Dem Pfad des Scheiterns.
Und niemand ist da.
Ich weiß nicht wer ich noch bin.
Wer ich sein darf, wer ich sein kann.
Nicht mal, wer ich sein will.
Und niemand ist da.

11.1.07 15:08
 


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